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5 Random Dialekt Wörter Aus Der Jungfrau Region

Jungfrau Region's Blogbuster Series / Nr. 38

Ist das etwa Hochdeutsch oder doch Schweizerdeutsch? Oberländer Dialekt! Nicht selten müssen sogar einheimische Schweizer zweimal nachfragen, um das Gerede der Oberländer zu verstehen. Ein etwas eigenwilliger Dialekt ist es schon, das geben wir ja zu. Trotzdem ist er, wenn man es dann mal versteht eine ganz schöne Version des Schweizerdeutschs. Doch das will gelernt sein, beginnen wir doch mal mit diesen fünf random Dialekt Wörter aus der Jungfrau Region:

#1 Moin 

Moin – Moin – Moin. Nur ein kleines Wörtchen doch trotzdem, so scheint es, könnten einige Oberländer Urgesteine ganze Konversationen mit diesem Wort führen. Das Wort «Moin» wird tatsächlichen von «Morgen» im Sinne von Tagesanfang hergeleitet. Doch egal ob man sich Begrüsst oder Verabschiedet, die aus Norddeutschland und dem Süden von Dänemark stammende Grussform, kann für Beides und den ganzen Tag oder die ganze Nacht über benutzt werden.  

#2 Bänz 

Noch nie gehört? Einen «Bänz» findest du auf der Alp oder im Stall. Unter dem Ausdruck «Bänz» versteht man im Berner Oberland, ein Schaf. Manchmal kann damit aber auch ein Hund oder gar ein Knabe gemeint sein. Die abgeänderten Ausdrücke «Bänzi», «Bänzelli» oder «Bänzli» können auch verwendet werden. 

#3 Schmutz 

«Gib mer es Schmitzli?» Dieser Ausdruck sollte wohl mit Vorsicht und meist nur beim eigenen Partner verwendet werden. Denn ein «Schmitzli» oder «Schmutz» bedeutet nichts Geringeres als ein Kuss. Mit der aufgeführten Frage wird also um einen Kuss gebeten.

#4 Dorfen 

«Nächti heimmer lang dorfed». Wer kennts nicht, man will nur kurz zum Supermarkt oder nur kurz auf ein Bier raus und dann passierts. Mann läuft einem Freund über den Weg und bleibt dann ewig im Gespräch hängen. Im Dorf ein bisschen plaudern, etwas tratschen und gemütlich zusammensitzen – das ist «dorfen».

#5 Obsi 

«Da geits aber steil obsi». Nicht selten hörten man diesen Ausdruck zum Beispiel auf Wanderungen. Denn diese führen oftmals «obsi» (hinauf) auf den Berggipfel. Wenn man dann oben angekommen ist, kann man sich auch schon wieder überlegen welchen weg man fürs «nidsi» wandern wählen will. 

Credits:

Bild #1: sammiedandie
Bild #2: marlousabee
Bild #3: michelle_burkett

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