Skip to main content

Nachhaltige Betriebe

in der Jungfrau Region

Jungfrau Region Tourismus AG
Kammistrasse 13
CH - 3800   Interlaken
+41 33 521 43 40
jungfrauregion.swiss
tourismus@jungfrauregion.swiss

Grosses beginnt im Kleinen. Zahlreiche Betriebe in der Jungfrau Region setzen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Eine Auswahl.

Unterkünfte

Jungfrau Region

  • Die Interhome Group unterstützt ein Bienenprojekt in Österreich und hat für zwei Jahre 100 000 m2 Blühwiesen für Bienen gepachtet. Statt Kartoffeln oder Gemüse werden hier Blühwiesen angepflanzt, die alle Arten von Bienen anlocken und diesen ihre optimalen Pflanzen zur Verfügung stellen. Die Wiesen werden der Natur überlassen. Ausserdem können Interhome-Kunden weltweit ihren Aufenthalt in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus vollständig kompensieren. Dafür arbeitet Interhome mit «myclimate» zusammen, das Geld fliesst vollständig in den M-Klimafonds. Interhome ist zudem dabei, die Ferienwohnungen zu klassifizieren nach Nachhaltigkeit. Dies wird jedoch noch eine Weile in Anspruch nehmen.


Haslital

  • Das «Chalet Briinigstein West» in Hasliberg Reuti ist wärmegedämmt, die Ölheizung wurde mit einer Wärmepumpe ersetzt und mit dem Heimatschutz wurde eine Lösung gesucht (und gefunden), um Solarpanels zu installieren. Als letztes wird nun noch eine Salzbatterie angeschafft. Somit wird die Ferienwohnung während neun Monaten pro Jahr ohne Fremdenergie auskommen. Weiter werden die Gäste motiviert, mit dem ÖV anzureisen. Kommen sie mit dem Auto, hat es eine Elektroladestation beim Haus. Auch wird den Gästen nahegelegt, lokal einzukaufen. Ladeninhaber Thomas Meyer bringt die Lebensmittel unentgeltlich bis zur Ferienwohnung. Sogar der Wein wird hier selber hergestellt. Er stammt vom höchsten Rebberg nördlich des Alpenhauptkamms.
  • Das CVJM Zentrum am Hasliberg verwendet im gesamten Betrieb ausschliesslich Ökostrom.  Konsequente Abfalltrennung mit eigenem Kompost. Hauseigene Holzschnitzelheizung. Eigener Wald mit Biodiversität (Massnahme zur Erhaltung der Artenvielfalt). Über 80 Prozent der Lebensmittel/Beherbergungsmaterialien stammen direkt aus dem Berner Oberland oder aus der Schweiz.
  • Die Hotels Handeck und Grimsel Hospiz sind bereits seit längerem IS0 9001, ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert. Seit diesem Winter kann die Grimselwelt (zu welcher die beiden Hotels gehören) als eines der ersten Unternehmen das neue Swisstainable Label von Schweiz Tourismus mit dem höchsten Level III vorweisen, da sie bereits eine umfassende, anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung vorweisen kann. Unter anderem auch deshalb, weil Küchenchef Roman Crkon und sein Team in den Grimselhotels ihre kreative Feld-, Wald- und Wiesenküche zelebrieren. Dazu setzen sie auf lokale und regionale Produkte und seit 2021 auf ein Regionetzwerk als Einkaufsgemeinschaft, um Lieferketten und Transportwege zu minimieren und die einheimischen Produzenten zu unterstützen. Und nicht zuletzt wird in den Restaurants und Betrieben von Grimselwelt einheimisches Quellwasser (mit oder ohne Kohlensäure) angeboten - ganz ohne Transportwege.

Wengen

  • Mit der freiwilligen Teilnahme am Programm der Energie-Agentur der Wirtschaft bekennen sich die Wengen Classic Hotels zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz. Die Zielvereinbarung ist von Bund, Kanton und Partnern der Wirtschaft anerkannt.


    Grindelwald

    • Das B&B an der Egg heizt mit Holzpellet, verzichtet somit auf Öl und Gas. Das Frühstück beinhaltet viele regionale Produkte, u.a. von «Eigermilch». 
    • Das Derby Swiss Quality Hotel verfügt über Zimmer mit einem Wasserhahnaufsatz, der für weniger Wasserverbrauch sorgt. Brot, Milch, etc.  sind regional. Alle Lampen sind Sparlampen. Das Take-away-Geschirr ist von Handelsgrün und plastikfrei. Generell wird wo immer möglich auf Plastik verzichtet. Statt Nutella bietet das Hotel einen palmölfreien Schokoaufstrich an. Die Abwaschstrasse und Küchengeräte sind umweltfreundlich erneuert worden, inklusive Spülmittel mit Regulierung. Eine neue Teppichreinigungsmaschine, die nachhaltig «arbeitet», unterstützt das Housekeeping-Team.
    • Im Hotel Glacier hat der mit 15 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Küchenchef Robert Steuri eine Speisekarte mit möglichst vielen regionalen Produkten zusammengestellt. Fast alle Gerichte basieren auf hausgemachten Grundprodukten und werden den Jahreszeiten angepasst. Mehrere Gerichte beinhalten Zubereitungsschritte wie Fermentation, Räuchern oder Dry-Aging. Diese Prozesse dauern oft mehr als einen Monat. Erst dann kann das Küchenteam mit seiner Magie beginnen.
    • Für die selbst produzierten «Schoenegg Pommes Chips» baut das Parkhotel Schoenegg eigene Kartoffeln an. Eigener Kompost um den grössten Teil der Küchenabfälle selbst zu verwerten (wird als Dünger für die Kartoffeln genutzt). Anbau von Pfefferminz (für Hugo, Tee, Deko-Gerichte, Desserts, etc.). Anbau von Zwiebeln. Wärmerückgewinnung bei den Kühlanlagen. Anschluss an Fernwärme Grindelwald.
    • Das Hotel Belvedere ist eines von drei Hotels in der Schweiz, das beim Nachhaltigkeitslabel IBEX den Platinum Status erreicht hat. Es bietet seinen Gästen aktiv an, die Übernachtung im Hotel CO2-neutral zu gestalten. Dies dank einer Zusammenarbeit mit «my climate» und «cause we care». Das Belvedere ist das erste familiengeführte Hotel im Kanton Bern, welches mit «my climate» zusammenarbeitet. Zudem wurde ein Hybridauto gekauft, um die Gäste voll-elektrisch vom Bahnhof abzuholen bzw. nach dem Check-out auch wieder an den Bahnhof zu bringen. Während des Aufenthaltes haben Gäste die Möglichkeit, in ihrem Zimmer das Aircooling-System zu verwenden, welches wie eine Klimaanlage funktioniert, aber durch Grundwasser gekühlt wird und so keinen hohen Stromverbrauch hat. Der Strom im Hotel stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Zusätzlich wurde eine Wärmepumpe an das Aircooling-System angeschlossen, welche Warmwasser für das Hallenbad produziert. Geheizt wird im Hotel Belvedere mit Holzwärme Grindelwald. Durch regelmässige Umbauarbeiten im Hotel wird überall die Isolation verbessert und werden 3-fach verglaste Fenster eingesetzt, so dass im Winter die Wärme im und im Sommer ausserhalb des Hotels bleibt.
    • Die Jungfrau Lodge ist Teil des HGW-Netzes und heizt das Hotel mit Holzwärme aus Grindelwald.
    • Seit Jahren engagieren sich die Schweizer Jugendherbergen - und somit auch die Jugendherberge Grindelwald - zusammen mit dem Label IBEX für gelebte Nachhaltigkeit. Im neuen Food-Konzept wird die vegetarische und vegane Küche hervorgehoben, das Fleisch ist nur noch als Option erhältlich. Seit Jahren bezahlen die Gäste freiwillig eine Kompensation von 30 Rappen. Mit diesem Geld werden nachhaltige Bauten und Apparate (z.B. Solaranlagen) der Schweizer Jugendherbergen finanziert. Die Jugendherberge Grindelwald verfügt bereits über eine Solaranlage auf dem Dach, besitzt eine eigene Quelle und einen grossen Garten.

    Bergbahnen

    Haslital

    • Seit der Sommersaison 2021 dürfen auf der längsten Werkbahn der Grimselwelt, der Oberaarbahn, Gäste vom Hospiz zum Oberaarsee transportiert werden. Damit ist nun auch das Oberaargebiet per ÖV erreichbar und eine Umlagerung von der Oberaarstrasse auf die Bahn konnte bereits im ersten Jahr festgestellt werden.

    Grindelwald

    • Mit der 2019 erbauten Fly-Line auf der Pfingstegg ist gleichzeitig die Wasserversorgung im Versorgungsgebiet der Pfingstegg umweltbewusster gestaltet worden. Das Speichervolumen des Bergquellwassers wurde erhöht und die Spülanlagen aller Toiletten werden seither mit Regenwasser gespiesen. Das Regenwasser wird auf der Bergstation gesammelt und in einem 50 m3 grossen Speicher gesammelt. Von dort wird es über eine Pumpenanlage auf die sanitären Einrichtungen verteilt.

    Diverses

    Haslital

    • Das Wollreich Haslital verarbeitet die eigenen Schafwolle zu verschiedenen Produkten, wie zum Beispiel Kissenfüllungen für Schlafkissen, Still- und Lagerungsringe, Nugginuschis, Vlies für Duvets und Bettauflagen. Zudem sorgt das Wollreich Haslital mit der Sömmerung auf den verschiedenen Alpen für eine nachhaltige Entwicklung von Flora und Fauna.
    • Die Aareschlucht setzt sich für einen nachhaltigen Tourismus ein: Mit ÖV-Kombiangeboten, der Förderung der Biodiversität, der Nutzung von regionalem Holz (verarbeitet in der Säge Schwarzwaldalp), mit regionalen Mitarbeitenden sowie der Unterstützung von regionalen Künstlern. Die Aareschlucht hat zudem das Level 1 von Swisstainable erlangt.
    • Das kantonale Naturschutzgebiet Grimsel, die Fauna und Flora und die ökologischen Leistungen der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) werden auf sämtlichen Kraftwerksführungen von Grimselwelt thematisiert, damit die Gäste für die Schutzwürdigkeit und das Engagement der KWO in diesen Bereichen sensibilisiert werden. Für Schulklassen bietet die KWO im Kraftwerk Innertkirchen I das ganze Jahr kostenlose Führungen an, um das Verständnis für die erneuerbaren Energien und den Prozess «hinter der Steckdose» aufzuzeigen. Die KWO unterstützt den öffentlichen Verkehr in der Region finanziell mit, damit das Angebot für Einheimische, Gäste, aber auch für die eigenen Mitarbeiter*innen attraktiv und eine echte Alternative zur Anreise mit dem Privatauto bleibt. Als Wasserkraftproduzentin übernimmt die KWO auch eine Vorbildfunktion beim Infrastruktur-Ausbau der E-Mobilität. Das Angebot an E-Mobil-Ladestationen wird laufend ausgebaut. Zu guter Letzt ist Grimselwelt Teil des Regionetzwerks für branchenübergreifende Kooperationen von Hotellerie, Gastronomie und weiteren Branchen. Dies um die regionale Wirtschaft durch Förderung nachhaltiger Kooperationen zu stärken. 

     

    Grindelwald

    • Die OUTDOOR Switzerland AG ist bestrebt, alle Angebote so klimafreundlich wie möglich durchzuführen und die internen Prozesse dahingehend zu optimieren.
    • Reduce - Reuse - Restore, weniger Plastik, weniger Müll, weniger CO2: So lautet das Motto der Bus Stop Bar. Getränke werden im Glas serviert, eingekauft wird nur wenig, stattdessen wird benutzt, was vorhanden ist. Der Bus wurde einst vom Schrottplatz gerettet, vieles wird aus Paletten gebaut, eingekauft wird Secondhand und es werden Mehrwegflaschen verwendet. Generell nutzt die Bus Stop Bar wenn immer möglich natürliche und wiederverwertbare Materialen und achtet darauf, dass diese korrekt getrennt werden.

    Jungfrau Region Tourismus AG
    Kammistrasse 13
    CH - 3800   Interlaken
    +41 33 521 43 40
    jungfrauregion.swiss
    tourismus@jungfrauregion.swiss

    Jetzt Unterkunft buchen!